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Für die Gastronomie · kostenlos

Was bleibt dir von jedem Gericht?

Der Deckungsbeitrag-Rechner zeigt dir in drei Schritten, was deine Gerichte wirklich einbringen, welche deine Karte tragen und ab wie vielen Gästen du Geld verdienst. Ohne Fachbegriffe, mit einem durchgerechneten Beispiel.

Deckungsbeitrag in einem Satz: Das, was von einem Gericht übrig bleibt, wenn Mehrwertsteuer und Zutaten bezahlt sind. Davon zahlst du Miete, Personal und Strom. Was dann noch übrig ist, ist dein Gewinn.

Nichts wird gespeichert oder verschickt. Alles rechnet nur in deinem Browser.

Schritt 1 von 3

Was bringt dir ein Gericht?

Trag Preis und Zutaten ein. Du siehst sofort, was nach Mehrwertsteuer und Einkauf übrig bleibt. Das Beispiel ist ein Schnitzel, überschreib es einfach.

Das Gericht
Zutaten für eine Portion

Einkaufspreis ohne Mehrwertsteuer: bei g je Kilo, bei ml je Liter, bei Stück je Stück.

Kosten2,14 €
Kosten0,35 €
Kosten0,60 €
Kosten0,48 €
Kosten0,30 €
Kosten0,25 €
Genauer rechnen: Arbeitszeit, Kartenzahlung, Lieferdienst
DEIN GERICHT
Schnitzel Wiener Art mit Pommes

Preis auf der Karte19,90 €
Mehrwertsteuer 7 %− 1,30 €
Zutaten mit Schwund− 4,33 €

BLEIBT NACH ZUTATEN14,27 €
Wareneinsatz 23,3 %Gut. Der Wareneinsatz liegt im grünen Bereich.
Genauer gerechnet
Arbeitszeit− 2,00 €
Kartengebühr− 0,15 €
für Miete und Gewinn12,12 €
über Lieferdienst verkauft5,90 €

Welcher Preis passt?
passender Kartenpreis15,50 €

Dein Preis liegt 4,40 € darüber: Du hast Luft.

Schritt 2 von 3

Welche Gerichte tragen deine Karte?

Nicht jedes Gericht, das oft bestellt wird, bringt auch viel. Trag deine Gerichte mit Preis, Zutatenkosten und Verkaufszahl ein. Der Rechner sortiert sie in vier Gruppen und sagt dir, was du jeweils tun kannst. Die Verkaufszahlen stehen in der Monatsauswertung deiner Kasse.

Vergleiche am besten Gerichte aus derselben Gruppe, zum Beispiel alle Hauptgerichte. Das Beispiel zeigt die Hauptgerichte eines Landgasthofs.

je Stück14,27 € im Monat5.993 € Renner
je Stück9,46 € im Monat3.593 € Arbeitspferd
je Stück15,37 € im Monat2.152 € Renner
je Stück14,16 € im Monat1.275 € Rätsel
je Stück10,89 € im Monat1.198 € Ladenhüter
je Stück10,89 € im Monat3.268 € Arbeitspferd
je Stück12,46 € im Monat748 € Rätsel
je Stück18,25 € im Monat1.277 € Rätsel
Deine Karte bringt im Monat19.504 €nach Mehrwertsteuer und Zutaten, bei 1.570 verkauften Gerichten
Im Schnitt je Gericht12,42 €
Wareneinsatz der Karte27,3 %

Rätsel bringt viel, selten bestellt

Besser platzieren, vom Service empfehlen lassen, Namen oder Beschreibung schärfen.

  • Lachsfilet14,16 € je Stück · 90× im Monat. 20 % mehr verkauft bringt dir rund 255 € im Monat.
  • Gemüse-Curry12,46 € je Stück · 60× im Monat. 20 % mehr verkauft bringt dir rund 150 € im Monat.
  • Rumpsteak18,25 € je Stück · 70× im Monat. 20 % mehr verkauft bringt dir rund 255 € im Monat.

Renner bringt viel, oft bestellt

Schützen: Rezept und Qualität halten, gut sichtbar auf die Karte.

  • Schnitzel Wiener Art14,27 € je Stück · 420× im Monat.
  • Rinderroulade15,37 € je Stück · 140× im Monat.

Ladenhüter bringt wenig, selten bestellt

Neu gestalten, günstiger herstellen oder streichen. Das entlastet Karte und Küche.

  • Flammkuchen10,89 € je Stück · 110× im Monat.

Arbeitspferde bringt wenig, oft bestellt

Die Gäste mögen sie. Preis leicht anheben, Portion oder Beilage prüfen.

  • Currywurst mit Pommes9,46 € je Stück · 380× im Monat. 1 € mehr auf der Karte bringt dir rund 355 € im Monat.
  • Burger Classic10,89 € je Stück · 300× im Monat. 1 € mehr auf der Karte bringt dir rund 280 € im Monat.
Wie sortiert der Rechner?

Oft bestellt heißt: mindestens 70 % des Durchschnitts. Bei deinen Zahlen sind das 138 Stück im Monat. Bringt viel heißt: Es bleibt je Stück mindestens so viel wie im Schnitt deiner Karte, also 12,42 €. Das Verfahren heißt Menu Engineering und wird in der Gastronomie seit den 1980er-Jahren genutzt (Kasavana und Smith).

Schritt 3 von 3

Ab wie vielen Gästen verdienst du Geld?

Jeder Gast bringt einen Beitrag. Erst wenn alle Beiträge zusammen deine festen Kosten decken, verdienst du. Trag deine Monatswerte ein, zum Beispiel aus der BWA.

Feste Kosten im Monat
Deine Gäste
DEIN BETRIEB
pro Monat, Beispiel Landgasthof

feste Kosten21.500 €
ein Gast zahlt netto29,00 €
davon bleibt dir20,63 €
nach Zutaten und Kartengebühr

Ab hier verdienst du
AM TAG41 Gäste
das sind an Umsatz1.282 €

mit 45 Gästen am Tag+ 2.641 €
für 4.000 € Gewinn48 Gäste

Du liegst 4 Gäste pro Tag über der Schwelle. Jeder weitere Gast bringt dir 20,63 €.

Gewinn vor Steuern. Beispielrechnung, keine Steuerberatung.

Die Zahlen für Schritt 2 hat deine Kasse.

Wie oft jedes Gericht verkauft wurde, zeigt dir eine moderne Kasse jeden Monat auf Knopfdruck. Mit einer Warenwirtschaft rechnet sie auch die Zutatenkosten je Gericht automatisch mit. Dann musst du nichts mehr abtippen. Wir zeigen dir, wie das bei dir aussehen kann.

Häufige Fragen

Was ist der Deckungsbeitrag in der Gastronomie?

Der Deckungsbeitrag ist das, was von einem Gericht übrig bleibt, wenn Mehrwertsteuer und Zutaten bezahlt sind. Davon zahlst du Miete, Personal und Energie. Was danach übrig ist, ist dein Gewinn. Beispiel: Ein Schnitzel für 19,90 € bringt netto 18,60 €. Kosten die Zutaten 4,33 €, bleiben 14,27 €.

Wie hoch sollte der Wareneinsatz sein?

Als Erfahrungswerte gelten in der Küche 25 bis 35 % vom Nettoumsatz, bei Getränken meist 15 bis 30 %. Insgesamt sollte der Wareneinsatz nicht deutlich über 30 % liegen. Die passenden Werte für deinen Betriebstyp kennt dein Steuerberater.

Was bedeuten DB I, DB II und DB III?

Das sind Stufen, von grob nach fein. DB I ist Nettopreis minus Zutaten. DB II zieht zusätzlich die Arbeitszeit für das Gericht ab, DB III auch Gebühren wie Kartenzahlung oder Lieferdienst. Im Rechner heißt DB I „Bleibt nach Zutaten“, DB III „bleibt für Miete und Gewinn“.

Rechne ich mit Brutto- oder Nettopreisen?

Mit netto. Die Mehrwertsteuer gehört nicht dir, sie geht ans Finanzamt. Der Rechner zieht sie automatisch ab: 7 % für Speisen, 19 % für Getränke. Die Einkaufspreise trägst du ohne Mehrwertsteuer ein.

Woher bekomme ich die Verkaufszahlen je Gericht?

Aus deiner Kasse. Jede moderne Kasse zeigt in der Monatsauswertung, wie oft jedes Gericht verkauft wurde. Mit einer Warenwirtschaft rechnet sie auch die Zutatenkosten je Gericht mit.

Werden meine Eingaben gespeichert?

Nein. Der Rechner rechnet nur in deinem Browser. Nichts wird gespeichert oder an uns geschickt. Lädst du die Seite neu, steht wieder das Beispiel da. Zum Aufheben kannst du das Ergebnis drucken oder als PDF speichern.

Die Richtwerte sind übliche Erfahrungswerte der Branche, keine festen Regeln. Die Sortierung in Schritt 2 folgt dem Menu Engineering nach Kasavana und Smith (1982). Beispielrechnung mit angenommenen Werten. Das ist eine Hilfe zum Nachrechnen, keine Steuer- oder Unternehmensberatung.